16. Fuhrmannstag in Bartholomä

....ein warmer Sonnenbrand-Sonntag

Bartholomä 2015

Alle zwei Jahre findet in Bartholomä ein Rosstag mit großem Festzug statt. Am 23. August war es wieder so weit. Nach ausgiebiger Begrüßung, wir sehen uns alle zusammen ja auch nicht so oft, machten wir uns daran, die Pferde und Reiter für den Festzug zu richten. Die Pferde wurden zu Hause bereits gewaschen und geputzt und waren bis auf ein paar Fleckchen, die schnell beseitigt waren, fertig zum Satteln. Dann kamen die Reiter und das Fußvolk dran. Bis alle Teile der Rüstungen verteilt und angelegt waren, alle Kleider verschnürt und Umhänge gebunden waren, dauerte es eine Weile, aber mit vereinten Kräften waren alle pünktlich fertig.

Bartholomä 2015

Legi wurde diesmal von Matze geritten und Ivanhoe von Christina. Karin war nach ihrem Sturz beim letzten Event noch nicht fit genug zum Reiten und bildete zusammen mit Caro, Steffi und Kathi das Fußvolk – eine ganz neue, ungewohnte, aber nicht uninteressante Erfahrung für unsere Karin. Berry, Willi, Charly und Rocky hatten ihre Reiter wie immer.

Bartholomä 2015

Auf der Festwiese war schon ordentlich was los als unsere Gruppe einritt. Die Sonne strahlte und laut Zeitung waren ca. 25000 Besucher da. Schnell waren wir umringt von Fotografen, Bewunderern und alten und neuen Fans. Während wir auf den Beginn des Festzuges warteten gab Christina ihr erstes Interview beim SWR, das sie zwar etwas nervös, aber souverän meisterte.

Bartholomä 2015

Der Festzug selbst war wirklich sehenswert. Über 90 Gruppen, landwirtschaftliche Wagen, eine alte Postkutsche, fantasievoll geschmückte Wagen der unterschiedlichsten Zünfte und ein römischer Streitwagen, gezogen von vier weißen Percherons waren beteiligt. Alle Wagen wurden von Pferdegespannen, überwiegend Kaltblütern gezogen, selbst Fohlen bei Fuß liefen mit. Dass unsere Pferde und Kostüme wieder einmal ein Hingucker waren, erkannte man auch daran, dass während des Zuges sogar das Fernsehen um ein kurzes Interview bat.

Bartholomä 2015

Nach dem Festzug stellte ein äußerst unterhaltsamer Sprecher alle Gruppen auf der Festwiese noch einmal vor, was die ein oder andere unseres „Fußvolkes“ kalt überraschte, doch nachdem auch dies meisterlich überstanden war, räumten wir die Pferde auf und gingen zum gemütlichen Teil über.
Lange hatten wir dafür nicht mehr Zeit, denn kaum waren unsere hungrigen Mägen gefüllt, fing es an, heftig zu regnen. So packten wir zügig die letzten Reste zusammen und machten uns auf den Heimweg. Trotz des abschließenden Regens hätte dieser Tag kaum schöner sein können. Darüber waren wir uns alle einig.

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